TSP Mittelland

Willkommen beim Trainingsstützpunkt Mittelland

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NEWS

Race Days Stuttgart 2024

 

Erstmalig hat der TSP Mittelland an den Race Days in Stuttgart teilgenommen. Die U17 Fahrer konnten über vier Tage wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln. Zusammen mit der U17 Nationalmannschaft und anderen TSPs stellten die Schweizer Fahrer fast die Hälfte des Starterfeldes der Kategorie U17 .Die Race Days Stuttgart führen über 4 Etappen, welche alle im Umkreis von Stuttgart ausgetragen und auf längeren oder kürzeren Rundkursen ausgetragen werden. Der TSP Mittelland stellte zwei 4er Teams, wobei das eine ein Mix aus Athleten vom TSP Mittelland und Talent Romandie war.

 

TSP Mittelland I

Yannic Bärtsch

Joel Stoffel

Filippo Grande

Lars Steinmann

 

TSP Mittelland II

Luc am Rhyn

Léo Froidevaux

Arno Bovet (Talent Romandie)

Quentin Cartillier (Talent Romandie)

 

 

1. Etappe - Plattenhardt

Auf dem 2.4 Kilometer langen Rundkurs mit einem kurzen Anstieg absolvierten die Athleten rund 44 Kilometer. Lars Steinmann beendete das Rennen in der ersten grösseren Verfolgergruppe. Pech hatte Yannic Bärtsch, welchem die Kette in einem entscheidenden Moment vom Kettenblatt sprang und so Zeit verloren hat. Herauszuheben ist, dass die Etappe in Plattenhardt die einzig war, welche bei schönem und trockenem Wetter ausgetragen werden konnte.

 

2. Etappe - Waldau

Bei (sehr) regnerischem Wetter wurde die zweite Etappe auf einer klassischen Kriteriums-Strecke ausgetragen: Vier geraden, vier Kurven auf 1.4 Kilometer, welche 40x zu absolvieren waren. Gemäss Ausschreibung wäre das Rennen «im Schatten des Fernsehturms von Stuttgart» ausgetragen worden, wobei wegen des Regens kein Schattenwurf möglich war. Die Wetterbedingung war dermassen garstig, dass nicht mal der Fernsehturm zu sehen war. Mit einem 11. Rang verpasste Yannic Bärtsch knapp eine Top-Ten-Klassierung. Joël Stoffel konnte verzichtete aufgrund gesundheitlicher Probleme auf den Start.

 

3. Etappe - Vaihingen

Die Länge der Runde in Vaihingen betrug nur 1 Kilometer, welcher aber 60x absolviert werden musste. Trotz des Regens und der daraus resultierenden schwierigen Strassenverhältnisse gab es nur wenige Stürze. Der TSP Mittelland hatte keine Defekte zu beklagen. Die Hilfe des Mechanikers (Lukas Bucher) wurden nur von anderen Athleten beansprucht. Mit dem 8. Rang gelang Yannic Bärtsch ein 

 

4. Etappe - Magstadt

Nicht nur wegen des Wetters war dies die härteste Etappe, gab es doch 22x einen 400 Meter langen Aufstieg zu bewältigen, dessen durchschnittliche Steigung 8% betrug. Das Rennen der U17 konnte programmgemäss durchgeführt werden. Das anschliessende Rennen der Kategorie Elite musste abgebrochen werden, da aufgrund der heftigen Regenfälle die Strasse überflutet wurde. Unglaubliches widerfuhr Yannic: Ohne Sturz oder ein anderes heftiges Ereignis musste er das Rennen wegen eines Rahmenbruchs aufgeben.

 

Die Athleten des TSP Mittelland konnten in diesen vier Tagen reichlich Erfahrungen sammeln. Dies beschränkte sich nicht nur auf die Rennen. Dank dem Standort unseres Hotels, durften wir auch mehrmals das City-Center von Stuttgart durchqueren. Die langen Transfers zu den Etappenaorten und zurück, tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Dank DJ Grande waren diese kurzweilig, wobei die Gesangskünste der TSP Athleten noch verbesserungswürdig sind.

 

Die Gesamtwertung wurde von Antoine Salamin gewonnen, welcher für die Schweizer U17 Nationalmannschaft startetet.

 

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1. Etappe Ergebnis-Plattenhardt.pdf
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2. Etappe Ergebnis-Waldau.pdf
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3. Etappe Ergebnis-Vaihingen.pdf
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4. Etappe Ergebnis-Magstadt.pdf
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Gesamtwertungen.pdf
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TSP Mittelland am Piccola Tre Valli Varesine

 

Nach dem GP del Perdono durfte die Fahrer des TSP Mittelland wiederum an den Start an ein Rennen in Italien. Mit dem Piccola Tre Valli Varesine war die Strecke aber mit wesentlich mehr Höhenmeter gespickt. Auf 8 Runden mit Start und Ziel in Casale Litta nahe Varese, wurden nicht weniger als 2200 Höhenmeter absolviert.

 

Nebst den TSP-Fahrer Lars Emmenegger, Alexander Rudge, Nolan Donzé und Cedric Bärtsch wurde das Kader mit Gastfahrer Cedric Bärtsch ergänzt. Wie erwartet war das Rennen sehr selektiv. So schafften es nur Nolan Donzé und Levi Häfliger bis ins Ziel. Mit Häfliger durfte der TSP Mittelland eine Top-20 Rangierung feiern. Das Resultat des gesamten Teams war sehr zufriedenstellend. Zu bemerken ist, dass Bärtsch, Rudge und Emmenegger zum jüngeren Jahrgang in der Kategorie U19 zählen. Für sie geht es darum, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, welche sich später auszahlen werden.

 


Premiere für den TSP Mittelland am GP del Perdono 

Das erste Mal in der Geschichte des TSP Mittelland stand eine Equipe am Start eines UCI-Rennens der Klasse 1. 

Dank Vermittlung von U19 Nationaltrainer Thomas Scheurer wurde der TSP Mittelland für den GP del Perdono in Italien eingeladen. So reiste der TSP Mittelland am Ostersonntag mit 6 Fahrer (Lars Emmenegger, Alexander Rudge, Lény Oberli, Nolan Donzé, Cedric Bärtsch, Noel Toth), Lukas Bucher (Mechaniker) und André Steck (Betreuer) unter der Leitung von Nik Iseli in das südlich von Mailand gelegene Melegnano. 

Das Rennen am Ostermontag war geprägt von vielen platten Reifen, welche den schlechten Strassenverhältnissen in Italien geschuldet waren. Nach einem Defekt oder Sturz konnten die betroffenen Athleten nur unter sehr grossen Anstrengungen den Anschluss wieder herstellen. So fielen auch die TSP-Athleten dem Weltklasse-Niveau zum Opfer. Von den 6 gestarteten erreichten Noel Toth und Cedric Bärtsch das Ziel im Hauptfeld in der Altstadt von Melegnano und rangierten sich auf den Rängen 32. (Noel) und 49. (Cedric). 

Für alle Beteiligten hat sich aber die Reise (trotz Osterstau auf der Rückreise am Gotthard) nach Italien gelohnt, da wertvolle Erfahrungen gesammelt werden konnten.

 

Resultate: https://www.procyclingstats.com/race/gran-premio-del-perdono/2024/result


Starker Auftritt der Athletinnen und Athleten des TSP Mittelland am GP JJPP (vormals GP Mettler)

Das zweitägige Bahnrennen im Velodrome de Genève hat sich zum fixen Termin im Kalender vom TSP Mittelland etabliert. Nicht weniger als 13 Athletinnen und Athleten vom TSP Mittelland kämpften gegen die mehrheitlich französische Konkurrenz um gute Platzierungen. 

Der GP JJPP wird in Form eines Omniums ausgetragen, bei welche die Resultate der einzelnen Rennen in eine Gesamtwertung einfliessen.

 

U17 Männer

Die Athleten des TSP Mittelland dominierten die 11 Gegner fast nach Belieben. So standen schlussendlich 3 TSPler auf dem Podest. Am Ende des ersten Tages hatte mit Tony Billet noch ein Franzose den zweiten Rang innen. Aber gegen die couragierte Fahrweise konnte auch er nichts ausrichten und musste sich geschlagen geben. 

 

U19/Elite

Die Rennen der U19 wurden in zwei Gruppen ausgetragen, weil sich so viele Athleten angemeldet hatten. In der Gruppe B kämpfte Lars Emmenegger allein gegen 13 Franzosen und sicherte sich den abschliessenden 4. Rang. Im Madison, welches nicht zur Gesamtwertung mitzählt, errang Lars mit seinem Partner Jonathan Rinner (der bei den anderen Rennen in der Gruppe A startete) nach 120 Runden den Sieg.

 

Frauen

Die Kategorie Frauen umfasste die Altersklassen U23, U19 und U17. Vom Altersunterschied liessen sich aber die Athletinnen vom TSP Mittelland nicht beeindrucken. Livia Steinmann (U19) und Giorgia Restivo (U17) mussten sich nur von der älteren Französin Marion Cartier geschlagen geben.

 

U15 Männer/Frauen

In den Rennen der U15 hielten mit Thibaut Beckers und Lena Steinmann die Fahne für den TSP Mittelland hoch. Thibaut errang in überlegener Manier das Omnium, welches über einen Tag ausgetragen wurde. Um noch ein Rätsel aufzulösen: Der GP JJPP ist nach einem verdienstvollen Mitglied der Radsportgemeinschaft benannt: Jean-Jaques Petitpierre oder eben JJPP.

 

Alle Platzierungen der Athletinnen/Athleten vom TSP Mittelland:

Schüler: 1. Thibaut Beckers, 5. Lena Steinmann

Frauen: 2. Rang Livia Steinmann (U19), 3. Rang Giorgia Restivo (U17), 5. Rang Laura Emmenegger (U17), 10. Rang Céline Bieri (U17)

U19 Männer: 4. Rang Lars Emmenegger

U17 Männer: 1. Rang Noah Schnyder, 2. Rang Jann Salm, 3. Filippo Grande, 7. Rang Lars Steinmann, 10. Rang Luc am Rhyn, 13. Lars Hugi

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Bahnrennen in Aigle, 18.11.23

Beim internationalen Bahnrennen in Aigle waren folgen Athleten / Athletinnen des TSP's im Einsatz:

 

Männer U17

Lars Emmenegger

Jann Salm

 Paolo Remund

 Loris Siegenthaler

 Luc Am Rhyn

 Noah Schnyder

 Lars Steinmann

 

U17 / U19 Frauen

 Céline Bieri

Jana Mathys

Livia Steinmann 

 

Total erzielten sie 1 Sieg (Livia im Scratch)  und 3 weitere Podestplätze. Zudem konnte Janice Stettler, welche ebenfalls am Mittwochstraining des TSP teilnimmt, zwei Siege einfahren! BRAVO

 
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U17 Athletinnen/Athleten am 3 Jour d’Aigle

 

Beim 3 Jour d’Aigle handelt es sich um ein internationales Bahnrennen, bei welchem über drei Tage in verschiedenen Wertungen und Kategorien um den Sieg gefahren wird. Einerseits wird pro Kategorie eine Gesamtwertung im Madison und eine für Einzelrennen (Scratch, Punktefahren, Elimination) ausgefahren. Auch der TSP Mittelland hat eine Auswahl von Athletinnen/Athleten am Start dieses traditionellen Rennen.

 

U17 Männer

Filippo Grande

Lars Emmenegger

Alexander Rudge

Lars Hugi

Jann Salm

 

U17 Frauen

Céline Bieri

 

In der Kategorie U17 fanden pro Tag ein Einzelrennen (Scratch, Punktefahren oder Elimination) und ein Madison Rennen statt. Filippo Grande musste sich auf die Einzelrennen konzentrieren, da sich sein vorgesehener Madison-Partner am Vorabend des 3 Jours d’Aigle verletzt hat und nicht teilnehmen konnte. Alexander Rudge und Lars Hugi bildeten die einzige «reine TSP Mittelland-Paarung». Lars Emmenegger bestritt die Madison-Rennen mit dem Zürcher Jonathan Rinner und Jann Salm kämpfte mit dem Freiburger Noa Gremaud um die Punkte.

Mit Elena Frei aus Erstfeld fand Celine Bieri eine geeignete Madison-Partnerin. Diese interkantonale Paarung erreicht als einzige einen Podestplatz in der Gesamtwertung. Im Madison platzierten sich die beiden jungen Damen hinter starker ausländischer Konkurrenz auf Rang 3.

 

Da die Wettkämpfe jeweils zuschauerfreundlich am Abend (resp. am Samstag am späteren Nachmittag) starteten, blieb genug Zeit für lockere Ausfahrten mit dem Rennvelo in der Umgebung von Aigle. Das Wetter und die flachen Routen Rhone-Tal waren entsprechend einladend. Der Besuch der Gedenkstätte von Freddy Mercury in Montreux wurde leider nicht bildlich festgehalten. Respektive das Unvermögen des Fotographen hat kein Bild hervorgebracht, welches veröffentlich werden könnte.

 

In der Kategorie U19 startete mit Luca Bühlmann ebenfalls ein Athlet des TSP Mittelland. Er bestritt zusammen mit Mats Poot die Madison-Rennen.

 

PHOTOS: MARCEL COMBREMONT


Premiere: TSP Mittelland «Vierer»

Für das Rennen vom 23.09.2023 in Aigle hat sich erstmalig der TSP Mittelland ein Team für die Teamverfolgung aufgestellt. Ursprünglich war der Wettbewerb als Schweizermeisterschaft ausgeschrieben, aber weil sich nur 4 Teams angemeldet hatten, wurde kein Titel und keine Medaillen vergeben. Anders als die anderen Teams, hat der TSP Mittelland dieses Rennen als Ausbildung und somit Investition in die Zukunft betrachtet. So setzte sich das Team nebst den beiden erfahrenen Elite-Athleten Raphael Clemencio und Emanuel Wüthrich aus zwei Junioren zusammen: Für Levy Häfliger (17 Jahre) und Dan Wieser (18 Jahre) war dies die erste Teamverfolgung welches rennmässig ausgetragen wurde.

In der Qualifikation verpasste das Team mit 4:19.755 ganz knapp den dritten Rang. Im kleinen Finale konnte die Leistung nicht gesteigert werden. Mit 4:19.164 klassierte sich das Team auf dem 4. Rang.

Ohne Medaillen kehrte der TSP Mittelland aber nicht nach Hause zurück. Bei der ebenfalls in Aigle ausgetragenen Madison Schweizermeisterschaft gewann Emanuel Wüthrich mit seinem Partner Alex Vogel die Silbermedaille!


Zweite Teilnahme, zweite Medaille

 

Wie bereits im letzten Jahr, stellte der TSP Mittelland an den Schweizermeisterschaften im Team-Sprint auf der Rennbahn in Oerlikon eine Equipe. Während sich der TSP letztes Jahr über einen dritten Rang freuen durfte, reichte es dieses Jahr zum Schweizermeistertitel.

 

Bereits in der Qualifikation fuhr das Team (in der Zusammensetzung Clemencio, Lars Emmenegger und Cedric Bärtsch) die Bestzeit (1:07.773). Im grossen Finale steigerten sich der Elite-Fahrer und die beiden U17-Athleten (!!) noch und gewannen überlegen mit 1:06.545.

 


Tour du Léman Juniors, 25. – 27. August 2023

Bereits zum dritten Mal stellte der TSP Mittelland eine Mannschaft an der Tour du Léman. Nebst Noel Toth und Dan Wieser (beide TSP Mittelland) wurde das Team durch Sven Wabel, Leon Fischer, Colin Meier und Livio Sido ergänzt. Mit Fabio Maurer war ein weiterer Fahrer des TSP Mittelland am Start, aber dieser startete für die Equipe HUMARD Vélo-Passion Chazal.

 

Gestartet wurde die Rundfahrt mit einem kurzen, aber anspruchsvollen Zeitfahren (226 Höhenmeter auf 6.4 km) im französischen Crozet. Am nächsten Tag führte die Strecke von Aigle über die Landesgrenze in die französische Skistation Hirmentaz. Die Etappe über 93 Kilometer und2600 Höhenmeter! wurde von sintflutartigen Regenfällen geprägt. Als bester Fahrer vom Team TSP Mittelland klassierte sich Leon Fischer auf dem 12. Rang. Leider verloren die Mannschaft wegen Defekt und Zeitlimit Dan Wieser und Livio Sido.

 

Die dritte und letzte Etappe startete im schweizerischen Jussy. Wellige 55 km führte das Feld an den Anstieg hinauf nach Belvédère de Tréchauffé, Leon und Noel zeigten, unterstützt durch die beiden Teamkameraden Colin und Sven, ein sehr animiertes Rennen, waren doch beide stets in den ersten Positionen vertreten. Leon wie auch Noel verloren nach Defekten den Kontakt zur Spitze und konnten den Ausgang des Rennens nicht mehr mitbestimmen.

 

Nebst den Athleten wurden auch die beiden Staffmitglieder Erich Bader und Heiri Oertli gefordert, mussten doch für verschiedene grössere und kleinere Probleme in kürzester Zeit Lösungen gefunden werden. 

Nik Iseli, Trainer TSP Mittelland

 

Gesamtklassement

17. Rang               Leon Fischer

49. Rang               Noel Toth

79. Rang               Colin Meier

89. Rang               Sven Wabel

DNF                       Dan Wieser

DNF                       Livio Sido

 

 

Link zu den Resultaten


Mannschaftszeitfahren Sulz 9. Juli

Am diesjährigen Mannschaftszeitfahren in Sulz war die TSP Mittelland in der Kategorie U17 gleich mit 2 Teams am Start und belegten dabei den ersten und zweiten Rang. Das Team Swiss Cycling Aargau musste sich geschlagen geben.

 

Zusammensetzung der Teams:

TSP Mittelland 1: Lars Emmenegger, Sacha Rudge, Cedric Bärtsch, Lias Gugger

TSP Mittelland 2 : Lars Steinmann, Jann Salm, Loris Siegenthaler, Pavlo Antonenko


Mannschaftszeitfahren Sulz 9. Juli

Am diesjährigen Mannschaftszeitfahren in Sulz war die TSP Mittelland in der Kategorie U17 gleich mit 2 Teams am Start und belegten dabei den ersten und zweiten Rang. Das Team Swiss Cycling Aargau musste sich geschlagen geben.

 

Zusammensetzung der Teams:

TSP Mittelland 1: Lars Emmenegger, Sacha Rudge, Cedric Bärtsch, Lias Gugger

TSP Mittelland 2 : Lars Steinmann, Jann Salm, Loris Siegenthaler, Pavlo Antonenko


Critérium Européen des Jeunes (Luxembourg) 1. & 2. Juli

Zum ersten Mal hat der TSP Mittelland mit den U17-Athleten an einer Strassenrundfahrt teilgenommen. Das Critérium Européen de Jeunes umfasste zwei Etappen, welche in Troisvierges und Munshausen ausgetragen wurden. Bei beiden Prüfungen kämpften die fast hundert Athleten auf einem Rundkurs um die besten Ränge.

Für den TSP MItellland starteten Lias Gugger, Sacha Rudge, Lars Emmenegger, Cedric Bärtsch und Noah Schnyder. Ergänzt wurde die Delegation durch die Betreuer Timo Albiez und Lukas Bucher, welche sich nebst der Equipe des TSP Mittelland auch um die ebenfalls anwesende U17 Nationalmannschaft gekümmert haben.

Die erste Etappe war in erster Linie durch das garstige Wetter geprägt. Während (wie bei uns) in den letzten Tagen (wenn nicht Wochen) warmheisses sonniges Wetter herrschte, erreichten die Temperaturen keine 18 Grad ergänzt mit Regenfällen. Mit diesen Wetterbedingungen kam Noah Schnyder am besten zurecht. Er klassierte sich auf dem 9. Rang und durfte stellvertretend das Trikot des besten Young Rider (Klassement des jüngeren Jahrgangs der Kategorie U17) in Empfang nehmen. Die Etappe war wegen des Regens und der dadurch rutschigen Strassen von Stürzen geprägt, wobei auch Athleten des TSP Mittelland betroffen waren.

Das Ziel der zweiten Etappe war, das Trikot von Noah Schnyder zu verteidigen, respektive es nicht als Stellvertreter zu tragen, sondern es ordentlich zu übernehmen. Bei diesen vorhaben konnte er auf eine starke Mannschaft vertrauen, welche ihn nach Möglichkeiten unterstützte. Noah ging früh in die Offensive und war lange Zeit Teil einer mehrköpfigen Spitzengruppe. Leider war aber auch der reelle Leader des Young-Rider-Klassements dabei, weshalb ihn Noah nicht vom ersten Rang verdrängen konnte. Als bester vom TSP Mittelland rangierte er sich auf dem 8. Platz

Sportlicher Leiter: Nik Iseli

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1 Etappe Munshausen.pdf
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2 Etappe Troisvierges.pdf
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Jahresbericht Verein Velodrome Suisse

 

 

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Jahresberichte TSP 2022_2023.pdf
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Bahn Schweizermeisterschaft & Kids Cup, 30. März bis 1. April

Mit den U17 Swiss Championships und dem Kids Cup im Rahmen der Schweizermeisterschaften ist die Bahnsaison 2022/2023 vom TSP Mittelland zu Ende gegangen. Die U19 Athleten kämpften im Omnium mit fünf Disziplinen um den Titel des Schweizermeisters. Dabei durfte Luca Bühlmann vom TSP Mittelland zuoberst auf das Podest steigen. Das Rennen der U17 Männer ging leider nicht ohne Stürze über die Bühne. Mit dem dritten Rang durfte sich mit Lars Emmenegger auch bei den U17 Swiss Championships eine TSPler mit einer Medaille auszeichnen lassen. Selbiges gelang Chloe Tschumi bei den U17 Frauen, welche sich über den 2. Rang freuen durfte. Mit Livia Steinmann war auch in der Kategorie U19 eine Athletin des TSP Mittellands am Start. Da sie aber die einzige startende dieser Kategorie war, konnte leider kein Titel vergeben werden. In der Gesamtwertung der U17 und U19 Frauen (welche das Rennen zusammen bestritten), belegt sie den 2. Rang.

 

Im Kids-Cup wurde nicht um Medaillen, sondern um die traditionellen Riesenspitzbuben gekämpft. Das Omnium stellte sich jeweils aus einem Zeitfahren über 2 Runden, einem Scratch, einem Punkte- und Ausscheidungsrennen zusammen. In der Kategorie U15 Knaben setzte sich Yannic Bärtsch vor Joel Stoffel und Nino Arnold durch. In der Kategorie U15 Mädchen siegte Romina Maurer vor Selina Witzig und Sarina Althaus. Bei dem U13 Knaben durfte Nick Altstätter zuoberst auf dem Podest stehen, gefolgt von Diego Imhof und Florian von Matt.

Bilder: Ulf Schiller

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Men's Omnium U17_Final Classification-1.
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Women's Omnium Mixed U17 & U19_Final Cla
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Mixed Omnium Mixed U13 Men & U15 Women_F
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Mixed Omnium U15 Men_Final Classificatio
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Trainingslager Tenero 21. Februar bis 1. März 2023

Wegen des grossen Interesses entschieden wir vom TSP, in diesem Jahr 10 anstatt 5 Trainingslager-Tage in Tenero anzubieten. Allerdings mussten sich die Teilnehmenden entscheiden, ob sie die ersten oder die zweiten 5 Tage dabei sein wollten. Total – inklusive den Coaches – waren es ca. 60 Teilnehmende. 

Im zweiten Block dabei war Sereina Hosner. Sie verfasste ein Erlebnisbericht:

 

Buongiorno Buongiorno 🙂. Am 25. Februar 2023 trafen wir uns alle bei der Gotthard Bar im Centro Sportivo. Nach der Begrüssung durften wir unsere Zimmer beziehen. Es waren vierer Zimmer. Nach dem schnellen Einrichten in unseren Zimmern gab es bereits das erste Mittagessen. Am Nachmittag fand das erste Training der Woche statt. Das Hauptziel aller Trainings war die Trittfrequenz. Im ersten Training haben wir uns mit dem Feldfahren und verschiedenen Ablösungen befasst. Für mich ist es immer sehr besonders wenn ich mit so vielen im Feld fahren kann, da ich nicht oft mit so vielen zusammen trainiere. Ich kann daher bei solchen Übungen sehr viel neues lernen. Nach dem Nachmittags Training habe ich etwas kleines gegessen z.B. Müsli und habe mit der BlackRoll Übungen gemacht. Vor dem Abendessen noch schnell geduscht. Nach dem Abendessen hatten wir am ersten Abend Freizeit. Ich und ein paar andere haben zusammen in einem Zimmer gechillt bis wir dann um 22 Uhr ins Bett mussten. Am Sonntagmorgen sind wir um 7 Uhr aufgestanden und um 15 nach gab es Frühstück. Nach dem Essen hatten wir bis um 9:30 Uhr Zeit uns ready für den Tag zu machen. Danach ging es los zum ersten Training des Tages. Es war ein Sprint Training. Nach dem Einfahren, haben wir verschiedene Sprintübungen gemacht. Da es sehr kalt war mussten wir direkt nach den Sprints zurückfahren, damit wir nicht zu kalt hatten. Nach dem Mittagessen gingen wir in verschiedenen Gruppen auf eine Tour. Nach dem Training war der Abend ähnlich wie am Samstag, wir hatten aber um 20 Uhr einen Theorieabend. Das Thema war Trittfrequenz. Nach der Theorie hatten wir noch Zeit für uns, bis wir ins Bett mussten. Die Tagesabläufe waren immer gleich. Am Montagmorgen waren wir auf der Kartbahn am Trainieren. Die Kartbahn ist auch immer wieder ein Highlight. Dieses Training macht mega viel Spass und man kann vertrauen in den Kurven sammeln. Am Nachmittag war ein Teil in der Halle und ein Teil hat draussen Technik gemacht. Ich habe das Hallentraining selber geplant und dann auch geleitet. Für mich war es eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe. Der erste Teil war ein Krafttraining der zweite Teil war Spiel und Spass. Die Theorie am Abend ging um das Thema Rahmentrainingsplan. Nach dem haben wir noch alles für den Dienstag besprochen, da am Dienstag die Tagestour war. Danach gingen wir alle früh schlafen. Am Dienstagmorgen nach dem Frühstück und der Lunch-Fassung, ging es los. Das Ziel war es einmal um den See zufahren. Es gab verschiedene Gruppen. Drei Gruppen sind um den ganzen See gefahren (ca. 165km) und eine ist etwa in der Hälfte mit der Fähre rübergefahren. Meine Gruppe war eine kleine Gruppe. Ich hatte den Tag sehr genossen.  In Luino machten wir einen Kaffeestopp. Nach dem Stopp hatten wir leider eine Panne. Die haben wir aber geflickt und dann fuhren wir das letzte Stück zurück nach Tenero. Nach dieser Tour hatten wir alle einen Bärenhunger. Nach dem Essen schauten wir alle das neue Video von Tom Pidcock. Alle haben den letzten Abend genossen. Am Mittwochmorgen sind wir auf eine letzte Tour, bevor wir dann am Nachmittag nach Hause gingen.        Sereina Hosner


Trainingsrennen auf der Bahn der Gruppen 1a & 1b

 

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GP Mettler, 30. Januar 2023

Nach der letztjährigen Premiere prägte der TSP Mittelland die Ausgabe 2023 des GP Mettler mit einem grossen Aufgebot. Nebst den 10 Athletinnen/Athleten des TSPs waren auch rund 10 Teilnehmerinnen/Teilnehmer am Start, welche das Bahn-Training des TSP Mittelland besuchen.Der GP Mettler ist ein zweitätiges Rennen im Vélodrome de Genvève, bei welchem in den jeweiligen Kategorien in verschiedenen Disziplinen um die Gesamtwertung gefahren. Der TSP Mittelland war dabei in verschiedenen Kategorien erfolgreich.

U15: Die Kategorie U15, welche ihre Wettkämpfe am Samstag ausgetragen haben, wurde von Selina Witzig dominiert. Sie gewann nicht nur die Gesamtwertung, sondern siegte auch bei jedem einzelnen Rennen.

 

U17 Männer: Aufgrund der hohen Zahl der angemeldeten Athleten, wurden zwei nach Alter aufgeteilte Gruppen gebildet, welche je separat gewertet wurden. In der Gruppe B mit den älteren U17 Athleten, platzierte sich Lars Emmenegger vom TSP Mittelland auf Rang 4. Im Kampf um das Podest wurde er knapp von Jonathan Rinner (3. Rang) verdrängt, welcher im Winter jeweils die Bahn-Trainings vom TSP Mittelland besucht. Mit Rang 9 zeigte Joel Fluri vom TSP Mittelland, dass nicht nur im MTB mit ihm zu rechnen ist. Die Gruppe A mit den jüngeren U17 Athleten war fest in der Hand des TSP Mittelland. Im Feld der 15 gestarteten waren fünf Athleten vom TSP Mitteland und drei, welche vom Bahntraining in Grenchen profitieren. Mit Noah Schnyder (1. Rang) und Lars Steinmann (3. Rang) war das Podest zu zwei Drittel vom TSP Mittelland besetzt. Auf dem Weg zum Sieg in der Gesamtwertung gewann Noah die beiden Punktefahren und beide Ausscheidungsfahren. Lars konnte das Scratch für sich entscheiden.

Knapp neben dem Podest stand mit Filippo Grande ein weiterer Athlet vom TSP. Nebst Alexander Rudge (7. Rang) und Cedric Bärtsch (9. Rang) vom TSP Mittelland kämpften Louis Munk (5. Rang), Tobias Rauber (6. Rang) und Luc am Rhyn um die Platzierung in der Gesamtwertung.

 

U19: In der Kategorie U19 sammelte der Mountainbiker Fabian Bloch vom TSP Mittelland wertvolle Bahnerfahrungen. Gute Platzierungen erreichten auch Mats Poot (3. Rang), Florian Hochuli (5. Rang), Livio Sido (10. Rang) und Lény Oberli, welche auch die Ausbildung vom TSP Mittelland geniesst.

 

Frauen: Die Frauen der Kategorie U17, U19 und Elite starten zusammen in einem Feld. Geehrt wurden sie in den jeweiligen Kategorien. Dabei durfte Chloe Tschumi in der Kategorie U17 (Overall-Wertung Rang 8.) zuoberst aufs Podest steigen. Unter den U19 Athletinnen erreicht Livia Steinmann den 7. Rang (Overall-Wertung Rang 10). Sara Sollberger durfte sich über den 3. Rang der Elite-Fahrerinnen (Overall-Wertung Rang 12.) freuen.

 

Elite: In der Kategorie Elite fuhr Armin Thalmann, welcher das Bahnfahren ebenfalls beim TSP Mittelland gelernt hat, auf den 8. Rang.

 

Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für den TSP Mittelland. Nebst den sehr befriedigenden Resultate konnten alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen sammeln. Dank der Crowdfunding Aktion von «I Believe In You» und der Unterstützung vom Tissot Velodrome konnten die Kosten für den Transport, Unterkunft und das Material gedeckt werden. An dieser Stelle ist auch ein Dank an die Personen gerichtet, welche die Athletinnen/Athleten und den Coach unterstützt haben.

 

Nik Iseli

 

Athletinnen/Athleten TSP Mittelland: Livia Steinmann (U19 Frauen), Chloe Tschumi (U17 Frauen), Cedric Bärtsch, Lars Emmenegger, Joel Fluri, Filippo Grande, Noah Schnyder, Alexander Rudge, Lars Steinmann (alle U17), Fabian Bloch (U19.

 

Gesamtrangliste: https://www.swiss-cycling.ch/de/veranstaltungen/kalender/?race=7805&discipline=bahn

Ranglisten der einzelnen Rennen: https://www.dropbox.com/sh/ibe5lkxh8pcq5wm/AAANMtmx-QG4o9lN_Tfl9EbSa?dl=0


TSP Kickoff Meeting, 10. Januar 2023

Was in den letzten Jahren wegen Corona nicht möglich war, konnten wir in diesem Jahr realisieren: Ein Kickoff Meeting. Wir konnten Athleten:innen und Eltern informieren über News wie z.B. Übersetzungslimiten, Rahmentrainingsplan und das Jahresprogramm des TSP's. Erfreulicherweise nahm ein Grossteil der angeschriebenen Personen teil.

 

 

Unser Projekt war erfolgreich! Vielen Dank allen die einen Beitrag zum Erfolg geleistet haben: https://ibiy.net/tspmittelland

 


 Erste Medaille an Schweizermeisterschaften für den TSP Mittelland

Am Dienstag, 20. September wurden auf der offenen Rennbahn in Oerlikon die Schweizermeisterschaften im Team-Sprint ausgetragen. Am Start standen 7 Teams, welche sich um den Schweizermeistertitel duellierten. Raphaël Clemencio, Viviane Trapp und Lars Emmenegger standen für das Team TSP Mittelland am Start. In der Qualifikation platzierte sich das Trio mit einer Zeit von 1.12.28 auf den dritten Rang, was den Einzug in den kleinen Final bedeutete. In einem packenden Rennen setzte sich das Team TSP Mittelland gegenüber der Auswahl vom RV Zürich durch und sicherte sich die Bronzemedaille.



Anmeldung für Bahntrainings jetzt offen! 

 

Melde dich jetzt für die Bahntrainings im Winter an. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober. Die Trainings starten am 26. Oktober.

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Ausschreibung Wintertraining TSP Mittell
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Tour du Léman Juniors, 26. – 28. August 2022

Wie bereits im vergangenen Jahr, war der TSP Mittelland an der Tour du Léman am Start. Die drei Etappen der diesjährigen Ausgabe der Junioren-Rundfahrt wurden zum grossen Teil auf französischen Boden ausgefahren. Nebst vier Teams aus der Schweiz (Talent Romandie, Ticino Cycling, Humard Vélo-Passion Chazal und TSP Mittelland) stellte sich das Feld der 91 Startenden vorwiegend aus französischen (und einem italienischen) Teams zusammen. Nebst Micha Plüss und Fabio Maurer (beide TSP Mittelland wurde das Team durch 4 Fahrern aus anderen Teilen der Schweiz ergänzt: Eric Weckerle (Schaffhausen) bestritt bereits letztes Jahr die Rundfahrt mit dem TSP Mittelland, während Nils Lanter (Rorschacherberg SG), Simon Arnold (Rickenbach LU) und Silas Neukomm (Berg ZH) dazu gestossen sind. Beim Staff konnte auf erfahrene Kräfte aus dem Einzugsgebiet des TSP Mittelland gesetzt werden: Während sich die beiden Oberaargauer Luciano Mirabelli und Gino Artoni um die Verpflegung kümmerten, stellte Dom Juillerat aus dem Kanton Jura seine Kompetenzen als Mechaniker zur Verfügung.

 

Die erste Etappe wurde unweit von Genf, aber auf französisches Territorium, in Form eines Rundstreckenrennen über 100 km ausgetragen. Der Auftakt auf dem flachen Rundkurs war von vielen Attacken geprägt und wurde im Sprint einer Ausreisergruppe entschieden. Während 4 Fahrer das Ziel im Feld erreicht, handelte sich der Plüss wegen 2 Defekten und der in Burgdorf wohnhafte Maurer aufgrund eines Sturzes einen Rückstand ein. Die happige zweite Etappe startete in Aigle und endete nach 103 Kilometer und rund 2400 zu überwindete Höhenmeter in der französischen Skistation Hirmentaz. Mit einem starken Auftritt sicherte sich Weckerle den 13 Etappenrang, woraus der 12. Rang im Gesamtklassement resultierte. Bis auf den Langenthaler Plüss, der einen «Jour sans» einzog, erreichten alle Fahrer nach über drei Stunden Fahrzeit das Ziel.

Die dritte Etappe war nur 60 km lange, hatte es aber mit den rund 1400 zu bewältigenden Höhenmeter in sich und endete wiederum mit einer Bergankunft. Das Ziel der Mannschaft war, den 12. Rang von Weckerle zu sicher. Aus diesem Grund zeigten sich die Fahrer des TSP Mittelland sehr aktiv und beteiligten sich an der Nachführarbeit, um die kurz nach dem Start entwischte Ausreissergruppe zu stellen. Eric bewies auf dem 10 Kilometer langen Schlussaufstieg seine Kletterqualitäten und beendete die Etappe auf Rang 14. Mit diesem Resultat konnte sich der Mountainbiker seinen 12. Rang im Gesamtklassement sichern. Die Mannschaft des TSP Mittelland darf mit dem Abschneiden an der Rundfahrt sehr zufrieden sein und wird bestimmt im nächsten Jahr wieder am Start stehen. Ein grossen Dank gilt den 3 Staff-Mitglieder, welche die Athleten (und mich) unterstützten. Ebenfalls danke an die Sportschule Solothurn, deren Bus wir nutzen konnten sowie dem Tissot Velodrome für die Trikots.

Nik Iseli, Trainer TSP Mittelland

 

Gesamtklassement

13. Eric Weckerle (2004)

36. Nils Lanter (2005)

38. Simon Arnold (2005)

40. Silas Neukomm (2005)

49. Fabio Maurer (2005)

DNF Micha Plüss (2004)

 

Resultate der 3 Etappen:

https://www.tourdulemanjuniors.ch/resultats/TLJ2022_Et1.pdf

https://www.tourdulemanjuniors.ch/resultats/TLJ2022_Et2.pdf

https://www.tourdulemanjuniors.ch/resultats/TLJ2022_Et3.pdf


European Youth Olympic Festival (EYOF) in Banska, 27. Juli 2022

Zurzeit finden in der slowakischen Stadt Banska Bystrica die Europäischen Jugendspiele (EYOF) statt. Rund 2500 Athletinnen und Athleten aus 48 Europäischen Ländern messen sich während einer Woche in 10 Sportarten. Mittendrin Chloe Tschumi aus dem TSP Mittelland, eines der 6 Jugendlichen, die mit der Swiss Cycling Delegation mit dabei sind. Swiss Olympic ist mit 7 Sportarten vertreten, neben Swiss Cycling sind Teams aus der Leichtathletik, Tennis, Badminton, Judo, Kunstturnen und Schwimmen mit insgesamt 35 Schweizer Athletinnen vor Ort. Im Radsport stehen für die Frauen und Männer je ein Einzelzeitfahren (8.4 km) und ein Massenstartrennen (65.8 km) auf dem Programm. Chloe ist ohne grosse Erwartungen nach Banska gereist, ist es ja auch das erste Mal, dass sie die Schweiz an einer solchen Veranstaltungen vertreten darf.

 

 

 

Chloe, was sind deine ersten Eindrücke:   

Alles ist so gross, z.B. das Verpflegungszelt hat mehr als 800 Plätze für die 2500 Athleten, an 6 Stationen sind Buffets für die Mahlzeiten bereitgestellt. Auch der Unterschied der Körpergrössen der Sportlerinnen und Sportler könnte nicht unterschiedlicher sein – die grossen Basketballer, daneben die kleinen Kunstturnerinnen. Die vielen Leute an der Eröffnungsfeier, aber auch der Ablauf der Veranstaltung waren einmalig. 

Wie ist der Kontakt zwischen den Athletinnen und Athleten untereinander:

Zum Glück haben alle 48 teilnehmenden Nationen ihre eigene Bekleidung, das hilft bereits bei der Sprachwahl, wo all die Jugendlichen herkommen. Und dann haben alle Nationen ihre Anstecker (Pins), die rege ausgetauscht werden. Wir haben von Swiss Cycling eine Handvoll Pins erhalten, die ich nun mit anderen Nationen austausche, so entsteht Kontakt zu Jugendlichen ausserhalb der Schweizer Delegation. Die Pins werden übrigens gut sichtbar am Bändel der Akkreditierung getragen.  

Wie hast du den ersten Wettkampfeinsatz erlebt:

Ich bin nach Banska gereist, um Erfahrungen zu sammeln. Natürlich wollte ich mein Bestes geben, aber ein bestimmtes Ziel hatte ich nicht verfolgt. Dass ich schlussendlich im Zeitfahren in den Top 15 gelandet bin, war dann doch eine grosse Überraschung. 

Wie geht es weiter:

Ich freue mich, zusammen mit dem Team die Vorbereitungen für das Massenstart Rennen vom Donnerstag vorzubereiten. Daneben pflegen wir den Kontakt mit den anderen Mitglieder der Schweizer Delegation. Ich freue mich schon, nach dem Rennen am Donnerstag in Banska gemeinsam mit dem Swiss Cycling Team auch einige Wettkämpfe in anderen Sportarten mit Schweizer Beteiligung besuchen zu können. Am Samstagabend findet die Schlussfeier statt, am Sonntag werden wir wieder in die Schweiz zurückkehren. Zuhause angekommen, wechsle ich das Strassenvelo mit dem MTB aus und reise am Montag an die U17 MTB Jugend EM ins Tessin.

https://www.swissolympicteam.ch/de/olympische-missionen/european-youth-olympic-festival/banska-bystrica

https://www.swiss-cycling.ch/de/


Trainingslager Lenzerheide, 10. bis 24. Juli 2022

Während zwei Wochen im Juli, trainierten total 35 Fahrer*innen im Alter bis 18 Jahren, mit dem Bike und dem Rennvelo, 2x täglich unter optimalen Bedingungen: Das Wetter war immer schön und warm und die Infrastruktur bei der Roland Arena perfekt geeignet, um gefahrlos Rennsimulationen und Fahrtechniken zu trainieren. Dabei griffen die Trainer tief die Trickkiste, um alle Teilnehmenden altersgerecht zu fordern. Damit die Gruppen nicht zu gross waren, konnten sich Teilnehmende nur für jeweils eine Woche anmelden. Das war aber auch völlig ausreichend, da das Energie-Level am Ende der Woche bei den meisten erschöpft war. Das ist ja auch der Sinn eines Trainingslagers. Erfreulich für uns Trainer war das Lob und der Dank der Eltern.



Trainingslager Tenero. 19. bis 23. Februar 2022

Ein Erlebnisbericht von Gorgia Restivo

Am 19.02.2022 um 6.00 Uhr morgens sind mein Bruder und ich von zuhause aus Richtung Tessin gestartet und sind dann etwa nach 2h Fahrt im Auto am Versammlungsplatz im Centro Sportivo in Tenero angekommen. Wir haben uns als erstes alle zusammen im Theoriesaal eingefunden und den Ablauf des Trainingslagers besprochen. Dann wurden die Zimmer zugeteilt. Nach dem Mittagessen stand die erste Ausfahrt auf dem Programm. Es waren 8 Trainer dabei und insgesamt 51 Mädchen und Jungs. Wir waren etwa 2h unterwegs und haben die Technik für das Gruppenfahren gelernt. 

Nach den Trainings am Nachmittag konnten alle immer selbst wählen, wie sie den restlichen Tag noch ausnutzen wollen. Beim Mittagessen / Abendessen gab es immer 2 Menüs. Wir waren vom ersten Tag an am Morgen und am Nachmittag unterwegs. Mittagessen war aber immer in der Unterkunft. An zwei Tagen haben wir am Abend auch 1h Theorie gehabt. Es hat mir persönlich sehr geholfen. Es ging um die Ernährung und um den Training Effekt.

Am Montagmorgen waren wir auf der Gokart Bahn Magadino. Dort haben wir Kurven Technik geübt und wir haben zwei Rennen gemacht. Es war eine Herausforderung in der schnellen Kurve die Position in der Gruppe zu verteidigen. Es gab leider ein paar Stürze. Am Nachmittag waren wir in der Sporthalle und haben Unihockey und Fussball gespielt. Es war eine schöne Abwechslung zum Velo fahren. Es hat allen Spass gemacht

Am Dienstag 22.02 sind wir jedoch den ganzen Tag unterwegs gewesen. Wir haben uns in zwei Gruppen geteilt: die erste Gruppe, also die schnellere, machte sich auf um den ganzen See (Lago Maggiore). Das waren etwa 170km und sie waren 5.00h unterwegs. Die langsamere Gruppe fuhr nur bis zur Fähre in Verbania und dann auf der anderen Seeseite von Laveno aus Richtung Cittiglio und Luino wieder zurück. Das waren 100km und sie waren 3.30h unterwegs. Es war eine großartige Erfahrung. Es hat sehr viel Spass gemacht zwischendurch auch wieder spezielle Übungen zu machen. Auf der Fähre konnten wir lunchen und die Aussicht geniessen. Die längere Runde war eine noch schönere und strengere Erfahrung, so die Rückmeldung meines Bruders. Die Gruppe war schneller unterwegs, aber es hat allen Spass gemacht. Es waren dann alle am Abend müde.

Am Letzten Tag 23.02. waren wir am Morgen gruppenweise unterwegs. Einige Gruppen machten nur eine kurze Ausfahrt, die anderen waren bis 2.5h unterwegs. Es gab dann eine kurze Verabschiedung im Theoriesaal und dann konnten alle selbstständig nachhause gehen. Es war ein sehr schönes Trainingslager. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.



Lény  –  Lias  –  Augusto  –  Lars  –  Nik (Trainer)  –  Livia  –  Lars  – Max  –  Tobias

Erlebnisbericht von Augusto Restivo

Wir sind mit einem Bus nach Genf gereist. Getroffen haben wir uns am Morgen in der Früh. Unsere Velos und unsere Rollen hat Nik schon am Abend in den Bus verstaut. Ich wurde von meinem Vater nach Grenchen gefahren. Ich hatte meine Tasche dabei, die ich in den Bus bei den Velos und Rollen versorgt habe. Wir waren die ersten. Nach ein paar Minuten kamen die anderen. Wir sind alle im Bus eingestiegen, der von Nik gefahren wurde. 

Im Bus haben Lars, Lias und ich ein wenig gesungen. In Genf angekommen haben wir den Bus parkiert und ausgeladen.

Jeder von uns hatte einen Stuhl für sich selbst, dort haben wir unsere Sachen deponiert und sind uns nachher umziehen gegangen. Als ich die Bahn zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich, dass das eine «Kindergärtelerbahn» sei. Ich hatte recht Mühe, mich an der Bahn zu gewöhnen. In den Kurven hat es mich immer raufgezogen und es wurde mir auch schwindlig in den Rennen. Lars hingegen hat sich schnell dran gewöhnt und hat das zweite Rennen gewonnen. So etwa um 14 Uhr waren unsere Rennen fertig und die, die wollten konnten mit Stefan ins Hotel fahren. Wir waren zu siebt in sein Auto und ich konnte meine Beine nicht bewegen, weil ich alle Taschen vor meinen Füssen hatte. Das Hotel, wo wir übernachtet haben, war grossartig. Also mir hat es sehr gefallen und ich glaube, den anderen auch. Am Abend, als auch Nik nachgekommen ist, sind wir dann Pizza essen gegangen. Nach dem Pizza essen haben wir einen Spielsaal im Einkaufcenter entdeckt und sind dort für ungefähr zwei Stunden verweilt.  Als es spät wurde, sind wir alle in unserem Zimmer zurückgegangen. Lény ist noch zu uns gekommen, also zu Lars, Lias und mir. Dann haben wir sehr viel geredet, bis er dann in sein Zimmer gegangen ist und wir eingeschlafen sind. Am nächsten Tag haben wir dann verschlafen. Wir hatten 20minuten Zeit, um unsere Taschen zu packen und um Morgenessen zu gehen. Wir haben es geschafft. Der zweite Tag war anstrengender als der Erste. Es waren großartige Rennen. Ich habe auch ich ein Rennen gewonnen, das Handicap-Rennen. Als die offiziellen Rennen fertig waren, sind Lars und ich noch das Madison gefahren, um es besser zu üben. Als wir fertig waren, wollten wir uns umziehen gehen, aber dann kam Lény und hat uns für die Siegerehrung gerufen. Wir hatten sie komplett vergessen. Als alles fertig war, sind wir zurück nach Grenchen gefahren. Dort haben wir uns alle verabschiedet und sind dann nach Hause gefahren. 

Augusto Restivo

TSP Mittelland am GP Mettler

Am Wochenende 22./23. Januar hat der TSP Mittelland (ergänzt durch Teilnehmer des Mittwoch-Trainings) mit interessierten U15 und U17 Athletinnen und Athleten unter der Leitung von Nik Iseli und Stefan Rauber am GP Mettler teilgenommen. Der GP Mettler ist ein zweitägiges Bahnrennen, welches im Vélodrome de Genève ausgetragen wurde. Für einige der Teilnehmer/Teilnehmerinnen war es das erste Bahnrennen überhaupt und für anderen die erste Fahrt auf der 166,66 Meter «kurzen» Rennbahn. Bei den Frauen bestritten alle Kategorien von U17 bis Elite die Rennen zusammen. Livia Steinmann (U17) machte dabei nicht nur im Runden-Zeitfahren (fliegende Runde) auf sich aufmerksam, bei dem sie den 3. Rang herausfuhr. Die durchwegs starken Resultate wurde mit dem Platz ganz oben auf dem Podest der U17 Fahrerinnen belohnt. In der Kategorie U15 dominierten Noah Schnyder und Lars Steinmann die Rennen und belegten in dieser Reihenfolge auch die beiden ersten Plätze der Gesamtwertung. Von den 16 Fahrer der Kategorie U17, waren 6 Athleten von der besagten Delegation vom TSP Mittelland. Als bester konnte sich Lars Emmenegger auf dem 4. Gesamtrang platzieren. Am ersten Tag hat er sich dabei mit einem Sieg im Punktefahren in eine gute Ausgangslage im Blick auf die Gesamtwertung gefahren. Die weiteren Ränge der TSP Athleten: 6. Lias Gugger, 7. Augusto Restivo, 9. Lény Oberli, 10. Max Priemer, 11. Tobias Rauber. Joel Fluri konnte leider krankheitshalber am zweiten Tag nicht mehr an den Start gehen. Unter der Leitung vom Nationaltrainer Tristan Marguet waren auch Mats Poot und Micha Plüss vom TSP Mittelland am Start. Erster sicherte sich die Gesamtwertung um einen Punkt in einem packenden Kampf mit Armin Thalmann. Poot belegte den 7. Rang in der Endabrechnung. 

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Das Siegerbild mit Kyra Reichmuth 3.Platz, Siegerin Muriel Furrer, Sieger Victor Benareau, Simon Wirz 3. Platz und Club Maillot d’Or Präsident Andreas Mäder

Victor Benareau gewinnt U17 Trophy 2021

Nach vier Wettkämpfen (Bahn, Strasse, MTB, Talentsichtung) entschied Victor Benareau, Athlet des TSP Mittelland, die U17-Trophy by Club Maillot d’Or 2021 für sich. Die Rad Quer Meisterschaft konnte auf Grund der Covid Massnahmen Der Sieger der dritten Austragung der Nachwuchs-Gesamtwertung hatte sich zu Beginn des Jahres mit seinem Sieg auf der Bahn in Aigle an die Spitze gesetzt. Nachdem er an den MTB Schweizer Meisterschaften nicht am Start war, sammelte er mit seinem zweiten Platz an den Strassen Schweizer Meisterschaften in Knutwil wichtige Punkte. Mit seinem fünften Platz im Bergzeitfahren an den nationalen Talentsichtungstagen in Grenchen gab er seine Gesamtführung nicht mehr aus der Hand.

Die Siegerehrung fand am 14. Januar anlässlich der GV des Club Maillot d’Or in Grenchen statt. Die U17 Trophy by Club Maillot d‘Or 2022 ist mit der Radquermeisterschaft in Steinmaur bereits wieder in vollem Gange. Die nächsten Wettbewerbe werden auf der Bahn anfangs März in Aigle, im MTB anfangs Juni in Leysin und Ende Juni auf der Strasse durchgeführt. Mit der nationalen Talentsichtung in Grenchen Mitte September werden dann die vielseitigsten U17 Athlet*innen wieder bekannt sein. 

Die Trainer des TSP Mittelland unterstützen die Athlet*innen im Stützpunkt in allen Wettbewerben der U17 Trophy und hoffen damit, einen wichtigen Beitrag in der Ausbildung der Jugendlichen auf den Athletenweg weiterzugeben. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.   


TV-Beitrag im SRF in der Sendung Swisslos

Interview mit Michelle Andres

 

Michelle Andres ist die erste Athletin aus dem TSP Mittelland, die nun auf höchster Stufe Rennen fährt. Hans Harnisch hat mir ihr ein Interview gemacht. 

 

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Track Cycling Challenge, 17. & 18. Dezember 2021

 

An der Track Cycling Challenge im Tissot Velodrome waren im internationalen Teilnehmerfeld gleich mehrere Athleten von uns am Start. An beiden Tagen gab es bei der Kategorie U19 drei Rennen. Ein Punktefahren, ein Ausscheidungsfahren und ein Scratch. Dabei zeigten unsere Athleten super Leistungen und errangen drei Podestplätze und davon sogar ein Sieg. Am Freitag wurde Emanuel Wüthrich im Ausscheidungsfahren nur vom Holländer Justus Willemsen geschlagen. Tags darauf verpasste er das Podest in der selben Disziplin als Vierter nur knapp. Den umgekehrten Weg machte Tim Rey im Punktefahren. Nachdem er am Freitag als Dritter bereits brillierte, vermochte er das Rennen am Samstag gar zu gewinnen. Hier alle Resultate: https://www.tissottiming.com/2021/ctrchallenge

Tim Rey (vorne) und Jonas Müller führen das Feld im Punktefahren an

Emanuel Wüthrich wurde zweiter im Ausscheidungsfahren


Die Regionalisierung trägt Früchte

Das U19-Bahn-Nationalteam hat an der WM in Kairo ausgezeichnete Leistungen geboten. Es handelt sich um Athletinnen und Athleten der ersten Generation, die auf regionaler Ebene in Grenchen ausgebildet worden ist. 

Die Ausbildung auf der Bahn ist für den Schweizer Radsport von hoher Relevanz. Aktuelle Aushängeschilder wie Stefan Küng, Stefan Bissegger, Marc Hirschi und Gino Mäder erwarben einen beträchtlichen Teil ihrer Fähigkeiten auf der Bahn – beim langjährigen Nationaltrainer Daniel Gisiger, als Mitglieder des Nationalkaders.

Die aktuellen Bahn-Juniorinnen und Junioren der Nationalkaders haben die Basics teilweise in jüngerem Alter auf regionaler Ebene erlernt, vorab im Trainingsstützpunkt (TSP) Mittelland, dessen Trainings in Grenchen stattfinden. An der U19-WM in Kairo konnte sich ein Teil dieser Athletinnen und Athleten auf grosser Bühne präsentieren. Für Pascal Tappeiner resultierte dabei der Silbermedaillengewinn im Scratch, Spitzenergebnisse gab es auch in der Mannschaftsverfolgung (4.) und im Madison (6.). Der Auftritt des Ensembles ist insofern beachtlich, als gleichzeitig der GP Rüebliland stattfand und das Nationalteam in Ägypten deshalb nicht komplett war.

Das Beispiel Tappeiner – er ist im Sommer auf Strasse und Bahn im TSP Oerlikon zuhause, im Winter in Grenchen – sei beispielhaft für das neue, regionalisierte Fördermodell, sagt Hans Harnisch, der Nachwuchsverantwortliche von Swiss Cycling. Seit der Saison 2018/19 pendle Tappeiner in den Wintermonaten einmal wöchentlich aus der Ostschweiz nach Grenchen und habe in dieser Zeit beträchtliche Fortschritte gemacht. «Nun ist er für seinen Trainingsfleiss und seine Beharrlichkeit erstmals richtig belohnt worden.»

Wie schnell es manchmal gehen kann, zeigen die jüngsten Darbietungen von Janice Stettler vom RV Ersigen. 2020 kam die Bernerin erstmals nach Grenchen, machte dabei erste Erfahrungen auf der Bahn. Seither geht es aufwärts. Die 17-Jährige wurde für die WM nominiert, fuhr in Kairo im Scratch auf Rang 11. «Ihr Beispiel zeigt, dass man im Nachwuchs-Bahnradsport insbesondere bei den Frauen mit gezielter Förderung schnell vorwärtskommen kann», sagt Harnisch.

Mathis Vouilloz, Pascal Tappeiner, Matteo Constant und Emanuel Wüthrich (von links) haben an der WM in Kairo in der Mannschaftsverfolgung Rang 4 erreicht. Bild: zvg

Tour du Léman 27 bis 29. August 2021

Mit der Tour du Leman hat der TSP Mittelland das erste Mal an einem Strassenrennen teilgenommen. Mit dem Gewinn der Bergpreiswertung gelang der Einstand gar erfolgreiche. Die Tour du Léman ist ein Rennen für Junioren über 3 Etappen in der Region rund um den Genfersee, für welches nur regionale Teams zugelassen sind. Dem U19 Nationaltrainer war es ein Anliegen, dass alle interessierten Junioren an diesem Wettkampf starten können. Diesem Wunsch sind die Verantwortlichen des TSP Mittelland nachgekommen und haben eine Mannschaft gestellt. Da etliche Fahrer vom TSP Mittelland oder aus dessen Einzugsgebiet in anderen Mannschaften engagiert waren, wurde das Team mit Fahrer aus anderen Regionen ergänzt. Das Team stellte sich wie folgt zusammen: Tim Rey (TSP Mittelland), Eric Weckerle, André Kurmann, Wanja Russenberger, Neil Heeb und Yanis Markwalder.

 

Nach dem Eröffnungszeitfahren in Aigle belegte der TSP Mittelland in der Mannschaftswertung dank dem grossartigen Abschneiden aller Fahrer den zweiten Rang. Am zweiten Tag stand eine schwere Etappe in den Bergen südlich vom Genfersee in der Region Auvergne-Rhône-Alpe an. Die beherzte Soloflucht von Yanis Markwalder brachte nicht den erhofften Etappensieg, aber er sammelte dabei wertvolle Punkte in der Bergwertung was in auf den 2. Rang dieses Spezialklassements verhalf. Die dritte Etappe wurde im welligen Umland von Genf ausgetragen. Die Team-Taktik wurde auf den Gewinn der Bergpreiswertung ausgelegt. Dank der Unterstützung der ganzen Mannschaft schaffte es Yanis Markwalder, sich die nötigen Punkte zu sichern und so das erste Wertungs-Trikot für den TSP Mittelland zu gewinnen.


Trainingslager Lenzerheide 4. bis 11 Juli 2021

In der Biathlon Arena trafen sich 20 Athleten und 2 Athletinnen zu einem einwöchigen Trainingslager. Im Zentrum stand Rennrad und Mountainbike je zur Hälfte.